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Pfingsten 2010 und es ging nach einiger Vorbereitung ging es zum lang geplanten Drachenfest nach Gelsenkirchen.
Aus einer müden Laune heraus kam uns (Simone, Peer und Ralf) einmal die Idee mal was andere zu machen außer immer die Drachenfeste an der See zu besuchen. Also wurde das allgeliebte Internet befragt ob und wo es denn alternativen gibt. Auf einmal stand da „Gelsenkirchen“. Nach Befragung von Google-Earth kam ein altes Zechengelände bei raus. Etwas später kam uns dann die Homepage vom Veranstalter unter die Maus und schon war sie angeklickt.
Nun ja … es wurden erst mal Bilder gesucht und ein paar ältere Fotos in einem PDF-Dokument kamen zum Vorschein. Naja inzwischen kamen Zweifel auf und es wurde nach weiterem Material gegoogelt. Hier kamen dann doch sehr positive Stimmen zu Wort und das Vertrauen in die Veranstaltung wuchs. Also wurde das Telefon in die Hand genommen und ein gewisser Arthur Skipp angerufen. Nach einigen Fragen am Telefon und viel Freundlichkeit haben wir dann zugesagt.
Die Fahrt ins Ruhrgebiet Richtung Schalke verlief problemlos, da die ganzen RheinMainer an die See wollten und uns freie Bahn ließen. Auf dem Gelände angekommen sahen wir schon die Wagenburg und der Platz war fast voll. Wir stellten uns einfach an das Ende der Wohnwagenschlange und bauten unser Zelt auf. Nach vorsichtigem abklopfen mit den Nachbarn stellten wir fest, das auf der kompletten Veranstaltung eine prima Freundlichkeit herrschte und auch wirklich fast alle immer nett, höflich, hilfsbereit und rücksichtsvoll waren. Schnell kam man mit den unmittelbaren Nachbarn in Kontakt und war auch schon voll integriert. Was beim von Organisator gestifteten gemeinsam Frühstück auch immer weiter ausgebaut wurde.
Leider war uns der Wind an dem ganzen Wochenende nicht anwesend, und wenn nur mal kurz und kaum … so das wirklich nur das Hauchwind-Material flog. Aber dadurch konnte man sich die Drachen auch mal genau angucken und so einige Tricks erspähen. Zum Glück hatten wir Höhenfreigabe, so dass man sich auch eine Strömung jenseits der 200m suchen konnte, das gerade zum Nachtfliegen von Vorteil war.
Stündlich wurden dem Publikum diverse Drachen erklärt und die Teilnehmer des Drachenfestes zogen auch für diese Präsentation den einen oder anderen Drachen hoch.
Beim Nachtfliegen hieß es jeder macht mit und es galt mit den diversen Drachen eine Geschichte zu erzählen. Natürlich wurden die Drachen auch angeleuchtet oder blinkten von alleine.
Jedenfalls waren wir uns einig, dieses Drachenfest war toll und wir drohen mit Wiederholung.
Vielleicht bringen wir ja auch mal Verstärkung vom DHHA mit.
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